Technik und Gesetze verschieben und erschaffen kognitive Autonomie des Systems für immer mehr Lebensbereiche des Individuums.
Jeder so vom System erschlossene Lebensbereich erweitert die Macht des Systems und damit der Herrschenden und verringert die Macht des Individuums bzgl. seines eigenen Daseins.
Das Individuum wird vermittels seiner bereits etablierten fast vollständigen Systemanhängigkeit dazu genötigt die Kontrollmechanismen des Systems, also der Herrschenden zu respektieren.
Die Herrschenden bereichern sich hinsichtlich ihrer Macht in dem sie die Systemmacht Schritt für Schritt vergrößern und ihr Ego hinter dem System und seiner angeblichen Selbstlosigkeit verbergen.
Stück für Stück entzieht das System dem Individuum auf diese Weise seine Autonomie und Souveränität.
Der Mensch war so lange die Krönung der Schöpfung wie sich das Individuum zum Subjekt erheben konnte.
Diese Zeit ist um. So wie die Wissenschaft sich ihre Gegenstände als Objekt unterordnet, so reduziert die vom System gepflegte Verwissenschaftlichung der Perspektive das Individuum Zug um Zug zum Objekt.