Die vollkommene Nichtigkeit von Grundgesetz, Menschenrechten und Menschenwürde als Schutzinstrumenten des Individuums gegen Übergriffe des Staates, Systems und des Kollektivs bewies die sogenannte Corona-Pandemie vollumfänglich.
In Friedenszeiten, wenn das System quasi im Leerlauf vor sich hinplätschert werden all diese Gesetze zum Schutz des Einzelnen wohlfeil als heilige Säulen des Gemeinwesens zelebriert.
Nun sie werden als unverletzliche Heiligkeiten gehandelt, weil es eben keine Anlässe gibt sie in ihrer Heiligkeit zu erproben. Solange das System sediert ist, scheinen diese Säulen unerschütterlich.
Erwacht die Machtgier des Systems jedoch erneut, nach 90 Jahren Dämmerschlaf, dann knicken alle diese Säulen wie Zahnstocher zusammen, dann werden sie reihenweise gefällt, wie die Bäume einer erntereifen Fichtenmonokultur.
Es sind und waren Säulen, die nur auf dem Papier standen. Wenn das System sich wieder des Staates bemächtigt, stehen diese „Säulen“ schutzlos im Sturm.
Der Staat verkehrt sich zum Instrument der Macht der Mächtigen und die Bevölkerung ist derart auf angepasste Unterwürfigkeit dressiert, dass sie mehrheitlich schier gelähmt vor sich hindümpelnd alles erträgt und jedem der es wagt sich schützend vor sie und die Wahrheit zu stellen mörderisch in den Rücken fällt.
Wenn also Corona etwas bewiesen hat, dann das, dass Menschenwürde, Grund- und Menschenrechte zahllose Tiger sind.
Sie hatten in der Nachkriegszeit als das System zum zahnlosen Tiger wurde nicht die Aufgabe das Individuum zu schützen, sondern es einzulullen und gefügig zu machen um die Kastration des Systems widerstandslos hinzunehmen. Mit anderen Worten um System Staat und Bürger gegeneinander auszuspielen.